Eil von A-Z:

Das Wappen von Eil
Das Wappen wurde von
Franz Metzmacher entworfen und der Eiler Bevölkerung beim
zweiten „Tanz in den Mai“ am 20.4.1989 vorgestellt.
Dominierend für Eil ist das Gut Leidenhausen mit seinem
Torportal und der Turmuhr. Ein Anziehungspunkt für viele
Besucher, da es gleichzeitig mit dem Tiergehege verbunden ist.
Daher ist das Portal ein den Eiler Bürgern sehr bekanntes Motiv.
Darunter sieht man ein sehr traditionsreiches Symbol für Eil,
das in seiner Vergangenheit ja als Besenbinderdorf bekannt war.
Eil war der Stadt Porz, die bis 1975 eine selbstständige Stadt
war, unterstellt. Deshalb das Porzer Wappen oben rechts. Das
Wappen von Porz geht zurück auf das Siegel der Schöffen des
Hauptgerichtes Porz, das sich an einer Urkunde vom 16. November
1438 befindet (zu finden im Stadtarchiv Köln).
Der darunter befindliche Löwe gibt zum Ausdruck, dass Porz bis
1806 zum Herzogtum Berg (Bergischer Kreis) gehörte.
Durch die Eingemeindung 1975 nach Köln darf auch das Kölner
Wappen natürlich nicht fehlen. Die drei Kronen stehen symbolisch
für die Heiligen Drei Könige, deren Gebeine im Dreikönigsschrein
des Kölner Doms als Reliquien aufbewahrt werden.
Ende des 15. Jahrhunderts brachte man kostbaren Hermelin nach
Köln und zählte dann im 17. Jahrhundert die Anzahl der
Hermelinschwänzchen auf 11 Stück ab, um sie so zum Symbol für
die 11.000 Jungfrauen zu erheben, die die Heilige Ursula
begleiteten,
Die Farben im Wappen von Eil unterstützen diese Symbole.
Einige Eiler Vereine haben inzwischen das Wappen von Eil in ihre
Vereinssymbole integriert.