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Eil - Das sündige Dorf der Wilddiebe und Besenbinder.

 

 
 


Eil von 1268-1945
Eiler Schlagzeilen
Das Wappen von Eil
Erinnern Sie sich?

Das Wappen von Eil
Das Wappen wurde von Franz Metzmacher entworfen und der Eiler Bevölkerung beim zweiten „Tanz in den Mai“ am 20.4.1989 vorgestellt.
Dominierend für Eil ist das Gut Leidenhausen mit seinem Torportal und der Turmuhr. Ein Anziehungspunkt für viele Besucher, da es gleichzeitig mit dem Tiergehege verbunden ist. Daher ist das Portal ein den Eiler Bürgern sehr bekanntes Motiv.
Darunter sieht man ein sehr traditionsreiches Symbol für Eil, das in seiner Vergangenheit ja als Besenbinderdorf bekannt war.
Eil war der Stadt Porz, die bis 1975 eine selbstständige Stadt war, unterstellt. Deshalb das Porzer Wappen oben rechts. Das Wappen von Porz geht zurück auf das Siegel der Schöffen des Hauptgerichtes Porz, das sich an einer Urkunde vom 16. November 1438 befindet (zu finden im Stadtarchiv Köln).
Der darunter befindliche Löwe gibt zum Ausdruck, dass Porz bis 1806 zum Herzogtum Berg (Bergischer Kreis) gehörte.
Durch die Eingemeindung 1975 nach Köln darf auch das Kölner Wappen natürlich nicht fehlen. Die drei Kronen stehen symbolisch für die Heiligen Drei Könige, deren Gebeine im Dreikönigsschrein des Kölner Doms als Reliquien aufbewahrt werden.
Ende des 15. Jahrhunderts brachte man kostbaren Hermelin nach Köln und zählte dann im 17. Jahrhundert die Anzahl der Hermelinschwänzchen auf 11 Stück ab, um sie so zum Symbol für die 11.000 Jungfrauen zu erheben, die die Heilige Ursula begleiteten,
Die Farben im Wappen von Eil unterstützen diese Symbole.
Einige Eiler Vereine haben inzwischen das Wappen von Eil in ihre Vereinssymbole integriert.