Eil von A-Z:

Zurück
Eil - Das sündige Dorf der Wilddiebe und Besenbinder.

 

 


Eil von 1268-1945
Eiler Schlagzeilen
Das Wappen von Eil
Erinnern Sie sich?

Schlagzeilen aus Eil

In der Gaststätte „Zu den drei blühenden Winterrosen“ hielt 1903 der katholische Volksverein eine Versammlung ab. Der Verein zählte 100 Mitglieder.

An Werktagen im Jahre 1903 waren die Einzelhandelsgeschäfte in der Vorweihnachtszeit bis zum Heiligen Abend bis 22.00 Uhr geöffnet.

Auf der Hauptstrasse in Eil fand 1904 ein Wettrennen zwischen einem Automobil und einem Radfahrer statt. Das Rennen endete mit einem schweren Sturz des Radfahrers.

Am 20. Februar 1904 wurde ein Karnevalsumzug in Eil veranstaltet. Als Prinz fungierte Christian Höck. Die schönste Damenmaske trug Katharina Zims. Den ersten Preis der Männer erhielt Matthias Köhlbach. Der zweitschönste Narr in Eil war Albert Linden.

Im Jahre 1906 stürzte eine volltrunkene Frau ins Wasser des Eiler „Dorfrieselfeldes“ (Maarwissje). Die Person wurde gerettet.

Zwei Burschen einer Zigeunerbande raubten 1906 aus einem Eiler Geschäftslokal 12 Mark und konnten entkommen.

Der Gutsherr Andreas Meller verkaufte 1907 an die Bevölkerung 400 Zentner Kartoffeln.

Der Turnverein „Germania Eil“ veranstaltete 1907 im Saale Stärk ein Schauturnen unter Mitwirkung des Radfahrer-Clubs „Tempo“ aus Forsbach und des „Tanzkränzchens“ des Junggesellenvereins Eil.
Eintritt 50 Pfennig! Eine Dame in Begleitung frei!

Unbekannte Täter schnitten 1909 zwischen den Orten Eil und Heumar ca. 5000 Meter Broncedraht aus den Telegrafenleitungen.

Dem Kirchenvorstand der katholischen Gemeinde Eil gehörten 1909 folgende Herren an: Theodor Frenger, Andreas Meller, Johann Broicher sen., Johann Gerber, Peter Hennes, Heinrich Broscheid.

Vor einer Gaststätte in Eil wurde 1910 ein fast neues Fahrrad unbemerkt gegen einen alten Drahtesel ausgetauscht.

1910 kaufte der Duftwassserfabrikant Peter Mühlens aus Köln einige im Burgpark zu Eil gelegene kleine Einzelparzellen mit Baumbestand auf.

Eine Kalker Hausiererin wurde 1911 auf dem Weg zwischen Eil und Heumar von einem jungen Burschen unsittlich belästigt.

„Der kameradschaftliche Kriegerverein Eil“ hielt 1912 die kaiserliche Geburtstagsfeier im Hohenzollernsaal Gasper ab.

Der Brieftaubenverein „Gute Heimkehr“ in Eil veranstaltete im Jahre 1912 einen Wettflug.

In der Leidenhausener Strasse am „Bitzenhäuschen“ eröffnete 1912 Wilhelm Bröl einen Ausschank für alkoholfreie Getränke.
Herr Albert Linden eröffnete 1913 im Wald am Mauspfad, gleich hinter Gut Leidenhausen, eine Trinkhalle für alkoholfreie Getränke.

Der Herr auf Schloss Röttgen und Gemeinderatsmitglied der Bürgermeisterei Heumar, Peter Mühlens, spendete 1913 der Gemeinde Eil einen wagen, der Kranke und Verunglückte bis zu drei Personen aufnehmen konnte. Das Gefährt wurde im Spritzenhaus neben der Schule untergebracht.

Eine Postagentur mit öffentlicher Fernsprechstelle wurde am 1.6.1913 in Eil in Betrieb genommen.

Im Dezember 1914 werden dringend „nüchterne“ Arbeitskräfte gesucht, die von der Wehrpflicht befreit sind.

Im Steckrübenwinter 1916/17 gab es für die Bewohner in Eil pro Kopf nur drei Pfund Kartoffeln. Wer Hausschlachtungen vornehmen durfte, wurde in der Zeitung bekannt gemacht.

Der größte Teil des vorhandenen Viehs in Eil musste 1918 wegen Versorgungsschwierigkeiten geschlachtet werden. Nur noch Schafe und Ziegen durften gehalten werden.

November 1918: Die heimkehrenden Frontruppen ziehen mit Musik die Frankfurter Strasse entlang. Der Durchzug beginnt morgens um 9.00 Uhr und dauert ununterbrochen bis nachmittags gegen 4.00 Uhr.
Alle Dörfer tragen reichen Flaggenschmuck. Unsere Schulsäle wurden als Unterkunft für durchziehende Truppen benutzt vom 1. bis 6. Dezember.

Die englischen Besatzungstruppen belegten am 12. Dezember 1918 die vier Tanzsäle im Dorf mit 180 Artilleristen aus kanadischen Einheiten.

Die Schule wurde vom 12. August bis 10. September 1921 mit französischen Besatzungstruppen belegt.