Freizeit:
Greifvogelschutzstation Gut Leidenhausen
Was gibt's zu sehen?
Mitte der 60er Jahre wurde
am Gut Leidenhausen eine Greifvogel-Schutzstation eingerichtet und einige
Jahre später der Öffentlichkeit zugänglich gemacht.
Die Schutzgemeinschaft Deutscher Wald hat diese Station 1994
übernommen, seither ist ein deutlicher Qualitätsgewinn zu verzeichnen.
In der Auffangstation werden aufgefundene Greifvögel gesund gepflegt
und Jungtiere zur Auswilderung aufgezogen. Aufnahme finden in der Regel
Tiere aus Köln und dem Umland.

Gut Leidenhausen in
Köln-Porz/Eil. Lebensgemeinschaft Wald, Waldentwicklung, Waldböden,
Waldtiere, Wald und Wasser. In unmittelbarer Nachbarschaft: Tiergehege für
Rot- und Schwarzwild (ganztägig frei zugänglich) und eine
Greifvogelschutzstation.
sonn- und feiertags,
sommers: 10.00-18.00 Uhr, winters: 10.00-17.00 Uhr, Euro 1,20/0,50 Eintritt
Führung Mo.-Fr. Euro 30,- Sa., So., Feiertag Euro 33,-
max. 30 Personen
Führungen nach Vereinbarung
Tel.: 0 22 03/3 99 87 oder
0 22 34/98 54-481
Fax: 0 22 34/98 54-355
(Rheinland-Betriebs Ges.) Gruppenermäßigung für Erwachsene
(ab 10 Personen Euro 1,00)
Haus des
Waldes (Gut Leidenhausen)
Schloss Röttgen - Röttgen
bedeutet “kleine Rodung” - ist zwischen dem 9. und 13. Jahrhundert als
Rittersitz entstanden. 1790 wurde das alte Schloss abgerissen, 1866 wurde
die Schlossanlage im romantischen Stil mit Rückgriff auf das Mittelalter
inmitten eines Park- und Waldareals erbaut und von einer festungsartig
ausgebauten Mauer mit burgartigen Torbauten umgeben. 1909 kauft der
Kölnisch-Wasser-Fabrikant Peter Mülhens das Schloss und gründet 1924 hier
eines der bekanntesten deutschen Vollblut-Gestüte.
Nach dem 2. Weltkrieg ist das von Bomben stark beschädigte Schloss von 1945
bis 1953 Sitz der britischen Militärregierung. Hier handelte Bundeskanzler
Adenauer mit den drei westlichen Besatzungsmächten England, Frankreich und
den USA den Deutschlandvertrag aus.
Schloss Röttgen
Obstmuseum
Das Gut Leidenhausen in Porz wurde schon im Zusammenhang mit dem Haus des
Waldes vorgestellt. Zusätzlich zu dem Waldmuseum befindet sich hier ein
Obstmuseum. Schon der Name macht neugierig. Was soll man sich darunter
vorstellen? Werden da etwa Äpfel und Birnen in Vitrinen ausgestellt? Weit
gefehlt! Je nach Wetterlage sollte man sich für den Besuch lieber mit
wasserfester Kleidung und festem Schuhwerk rüsten. Eigentlich ist das
Obstmuseum eher ein botanischer Garten als ein Museum. Trotzdem trägt es
seinen Namen zu Recht. Viele der hier wachsenden Obstbäume kann man sonst
fast nirgendwo mehr finden. Und dazu ist es nicht hauptsächlich durch
Umweltverschmutzung, sauren Regen, Ozonloch und sonstige Umweltfaktoren
gekommen.